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/ Nächstes Konzert

Sonntag, 3. November 2019, 17.00 Uhr / Kirche St. Peter, Zürich

Felix Mendelssohn Bartholdy / Paulus

/ Sopran - Maria C. Schmid
/ Alt - Ulrike Andersen
/ Tenor - Tino Brütsch
/ Bass - Martin Achrainer
/ Orchester - Zürcher Symphoniker

/ Leitung - Stephan Fuchs

/ Paulus

 

Komponiert von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn - der später diesem Namen noch den eines Onkels, nämlich Bartholdy, hinzufügte - kam am 3. Februar 1809 in Hamburg zur Welt. Drei Jahre später zog die Familie, wohlhabende Bankiers und zum Protestantismus konvertierte Nachkom­men des berühmten jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn, nach Berlin, wo ihr Haus bald zu einem geistigen und künstlerischen Mittelpunkt der aufstre­benden Stadt wurde. Das Talent sowohl von Felix wie dasjenige seiner etwas älteren Schwester Fanny war verblüffend, der Vergleich mit der Familie Mozart liegt nah. Vater Abraham Mendelssohn verpflichtete die besten Lehrer, die erreichbar waren. Ein Augenzeuge hat über beide Frühreife berichtet: der junge Goethe erlebte das Kind Mozart und der alte Goethe den jungen Mendelssohn und machte sich Gedanken über das unergründliche Wunderkindsein.

Dem Zwanzigjährigen gelang eine musikalische Grosstat: er entdeckte in Leipzig die Partitur der seit hundert Jahren nicht mehr gespielten «Matthäus-Passion» Bachs und entriss sie mit einem glanzvollen Konzert der Vergessenheit.

Eine fortlaufende Kette von Schönheiten, die im Auditorium «wie ein Freudenfeuer zündete»; so schwärmte Robert Schumann in der von ihm begründeten «Neuen Zeitschrift für Musik» über eine Wiener Aufführung des «Paulus». Tatsächlich wurde Mendelssohns Oratorium vom Publikum überall begeistert aufgenommen, es ist fast das ganze 19.Jh. hindurch die Geschichte eines einzigartigen Erfolgs. Schon ein halbes Jahr nach der Düsseldorfer Uraufführung (Mai 1836, dirigiert durch den 27jährigen Komponisten) erklang in Liverpool die erste englischspra­chige Aufführung, im Mai 1837 war «Paulus» schon in Boston, Amerika, zu hören. Mendelssohns Oratorien «Paulus» und «Elias» (1846) hoben die Geschichte des deutschen Oratoriums wieder auf jenes Niveau an, das nach Haydn von keinem Tonsetzer mehr erreicht worden war. Formenstrenge, die an die barocken Vorbilder Bach (Faszination Matthäuspassion) und Händel anknüpft, ist von romanti­scher Wärme durchdrungen, was einen Zusammenklang von unverwechselbarer Art ergibt. Mendelssohns Oratorien haben das Publikum seiner Zeit reif gemacht zum Verständnis der alten Meister.

 

/ 200. Konzert

Sonntag, 3.11.2019 | 17:00 UHR
KIRCHE ST. PETER, ZÜRICH

Felix Mendelssohn Bartholdy / Paulus

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